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Martina Meyer-Heil




„Alle meine Bilder und Objekte beinhalten archetypische und essentiell menschliche Situationen. Sie greifen Themen der antiken Mythologie, der christlichen Verinnerlichung sowie der literarisch am meisten verdichtenden Form - der Lyrik - auf.

Inhalt und Gestaltung sehe ich in dialogischer Abhängigkeit. Auf die sich ergebende Vielschichtigkeit, die Mehrdeutigkeit der Inhalte gebe ich meine eigene, die künstlerische Antwort. Seit 2004 tragen alle weiblichen Figuren mein Gesicht.

Seit zwei Jahren wende ich mich zunehmend auch größeren plastischen Formaten zu, vornehmlich der Kopfplastik. Die erste Bronze entstand 2011 als als Beitrag zum Mahnmal der Loveparade-Opfer in Duisburg. Der platzierte Wettbewerbsentwurf war im Wilhelm Lehmbruck Museum zu sehen.

Martina Meyer-Heil
Sommer 2013



http://www.meyer-heil.de/


 
Artemisia Tedesca






Klaus Fresenius

1952    geb. Speyer
1972    Beginn der Ausstellungstätigkeit
1979 – 1984    Staatl. Kunstakademie Karlsruhe, Prof. Rainer Küchenmeister


Bedrohte Arten, Kunstoff, Holz, Metall, Glas, 2008, 600 €, Assemblage von Klaus Fresenius.

*1952 Speyer. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe. Meisterschüler Prof. Rainer Küchenmeister. Förderpreis des BBK Rheinland-Pfalz. Verschiedene Arbeitsstipendien und Arbeitsaufenthalte unter anderem in London, Amsterdam, Fuijan/China. Aufnahme ins Allgemeine Künstlerlexikon (AKL) 2004. Ankäufe zum Beispiel im Landesmuseum und Staatskanzlei Mainz, Bayerische Staatsbibliothek München und German Library University of San Francisco.

Ankäufe

Landesmuseum + Staatskanzlei Mainz, Pfalzgalerie Kaiserslautern, Schiller-Nationalarchiv Marbach, Hessische Landesbibliothek Fulda, Herzogin-Amalia-Bibliothek Weimar, Bayerische Staatsbibliothek München, German Library University of San Francisco.

Auszeichnungen

Förderpreis der Kahnweiler-Gedenkstiftung, Rockenhausen; Förderpreis des BBK Rheinland-Pfalz; Arbeitsstipendium des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz, London; Stipendium der Niederländisch-Deutschen Stiftung für kulturellen Austausch, Amsterdam; Arbeitsstipendium in der Provinz Fujian/ China, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur Rheinland-Pfalz.

Arbeitsaufenthalte

Villa Romana Florenz, Chaim Soutine Plein-air Vilnius, China Germany Cultural and Art Festival, Xiamen, China Academy of Art Hangzhou.

Ausstellungen

u. a. Amsterdam, Berlin, Bonn, Bydgoszcz, Chartres, Chemnitz, Dresden (Institut Fresenius), Düren, Erfurt, Esztergom, Falkenberg, Frankfurt a.M., Fulda, Fuzhou, Gniezno/Gnesen, Hanau, Heidelberg, Idstein (Hochschule Fresenius), Kaiserslautern, London, Ludwigshafen am Rhein, Mainz, Mannheim, München, Münster, Nürnberg, Rottach-Egern, Ravenna, Roskilde, Saarbrücken, Straßburg, Stuttgart, Taunusstein, Tel Aviv, Trier, Vilnius/Wilna, Weimar, Wien, Worms, Xiamen, Yavne.





Manfred Edwin Mellmann








Manfred Edwin Mellmann

 

1936                in Münster/Westfalen geboren

 

Werdegang

ab 1960,          Ölmalerei – Landschaften, Stadtbilder

1970,               Bleistiftzeichnungen, Skizzen mit münsterländischen Bezügen

seit 1981          Zeichnungen, Collagen, Spiegel-Schriftbilder, Abstraktionen

mit Blei, Ölkreide, Tusche, Farbstift, Feder – Musikthematik

 

Ausstellungen u.a.

1978                Galerie Steinbach-Krüsmann, Münster

1990                Galerie Seebote, Überlingen

1991                Galerie Laackmann, Bochum

1996                Galerie Antje K., Kleve

1998/9             Galerie Koppermann, Badenweiler

1999                Haus der Niederlande, Münster

2006                Galerie Art.ist Radinger, Castrop-Rauxel

2011/2             Galerie Schneeberger, Münster

 










Ralf Metzenmacher

Der Maler Ralf Metzenmacher greift mit seiner Retro Art höchst brisante Themen
der heutigen Gesellschaft auf. Sowohl Fragen des Zwischenmenschlichen als auch
von Politik und Religion werden mit den Mitteln der modernisierten Stilllebenmalerei
gestellt und einzigartig beantwortet. Metzenmacher eröffnet dem Betrachter
Perspektiven, die jener so oftmals im Alltag selbst kaum einnehmen kann. Dadurch
entstehen ganz neue Blickwinkel und Zusammenhänge.

Metzenmacher zeigt etwa in seinem Bild 'Feuerbach 2008', dass die zunehmende
Individualisierung der Menschen paradoxerweise  zu Gleichmacherei und Trennung
gleichzeitig führt. Seine daraus resultierende Forderung lautet das Zulassen einer
„Harmonie der Unterschiede“.

Metzenmacher betritt mit seiner aktuellen Stilllebenmalerei komplettes Neuland, das der
ernsthaften Begutachtung durch ein Museumspublikum harrt. Sowohl die gewählte Form
der Retro Art - als einer Mischung aus Kunst und Design - als auch ihre Thesen
haben Epoche machende Potentiale. Ähnlich wohl der Pop Art in ihrer Zeit.

Wenn man die neu erfundene Symbolik Ralf Metzenmachers ernst nimmt, stellt man
fest, dass er ein sehr genauer Beobachter von Mensch und Gesellschaft ist. Seine
Malerei artikuliert auf seine besondere Weise das oftmals Nichtauszusprechende -
nämlich das Unterbewusste.

Metzenmacher ist Humanist und sein Werk liefert spannende Beweise für
Fehlentwicklungen in den Gesellschaften. Er betont das Prinzip der Paradoxie für die
Malerei, indem er scheinbar Gegensätzliches als Teil des Gesamten sichtbar macht.
Dabei vergewissert er sich und den Betrachter eines weiteren Prinzips, des
Unperfekten.

(Prof. Dr. Stephan Kaußen, Medienwissenschaftler Köln)

 Künstler Homepage: http://www.ralf-metzenmacher.com/










Carl Müller-Tenckhoff
geb.  23.7.1873 in Münster, gest. 7.3.1936 Mainz.

Maler des Spätimpressionismus.

Er entstammt der münsterischen Bierbrauer-Familie Müller. Ca. 1900  mit Namenszusatz „-Tenckhoff“. Volksschule und Handwerkslehre in Münster, dort Dekorationsmalerei im Zoologischen Garten, für die Präparateausstellung und für die Laienbühne. Wanderschaft den Rhein aufwärts und Tätigkeit in Werkstätten als Geselle im Taunus, Rheingau bis nach Süddeutschland, Studien an den Kunstakademien in Düsseldorf, München, zeitweise zusammen mit dem münsterschen Maler Bernhard Bröker (1883-1969). Ab den 1890´er Jahren in Mainz  als Dekorationsmaler tätig: Villen, Innenräume von Gaststätten, so das Fresco im Mainzer Ratskeller, Bühnenmalerei in Mainz und am Theater in Darmstadt. Hier 1912  unter dem Eindruck des bedeutenden Protagonisten Eugen Bracht (1842-1921) Hinwendung zur Landschaftmalerei. Zwischenzeitlich immer wieder Rückkehr nach Münster. Gemeinsame künstlerische Ausflüge in die Umgebung, Heide- und Emslandschaften mit Bernhard Pankok (1872  Münster -1942), Eugen Fernholz (1874  Münster -1935), bekannt mit Otto Modersohn (1842  Soest -1921). – In Münster 1918 Filmkulissen „Der Friedensreiter“) mit seinem Schüler Wilhelm Palmes (Greven 1893-1982).

Endgültige Übersiedlung nach Mainz. Schüler und ab 1905 Lehrer  an der Werkkunstschule. Zweite Heirat 1913, 2 Kinder. Landschaftmalerei im Mainzer und im Taunus-Gebiet. Wohl auch (verschollene) Seestücke. Mitgliedschaft in den Künstlervereinigungen Münster, Mainz. Erinnerungstafel 2008 in Münster.

Ausstellungen u.a.

1916,1918 und Retrospektive 1933 Münster Westfälisches Landesmuseum

1919 Wiesbaden Kunstsalon Bunger 

1922 Berlin Künstlerhaus 

1920 und 1923 Mainz Städtische Kunsthalle

Darmstadt, Offenbach,  München nicht nachweisbar, da Kataloge vor 1936  im Krieg untergegangen.

2000 in Münster Goldschmiede Müller-Tenkhoff

2004 Münster-Angelmodde Gallitzin-Haus

2008 Kunsthandlung Heinrich Götting Münster

2011 Münster Galerie Schneeberger


Werke befinden sich zumeist in Privatbesitz, ein großer Teil 1944/45  in Mainz und Münster durch Bombenkrieg vernichtet. Gilt ebenso für den Nachlass.  Brandverlust im Münchener Glaspalast 1931 nicht nachweisbar.

In öffentlichen Sammlungen heute:  Mainz und Münster. Im Kunsthandel nachzuweisen: ab 1986 Hamburg, Oldenburg, Köln 2005 und zuletzt 2011 Rudolstadt („Gewitterstimmung“, 1912). 


Literatur:   Liselotte Folkerts, M-T. L., Leben und Werk eines westfälischen Malers, herausgegeben von  Horst Müller-Tenckhoff, Waldmann-Senden 2000. Dort mit weiteren Quellen und Nachweisen.

Konzeption/Recherche: Dr. phil. Bernhard Schneeberger






JACQUES LECHEVALLIER


Naît en 1951 à Marigny (Manche)
1970-72    Fréquente l’atelier privé de M. Clos à Saint-Lô
1972-77    Fait ses études à l’Ecole des Beaux-arts de Rennes
1977-82    Vit et travaille en Normandie et en Suisse
1982-98    Vit et travaille à Hamburg
1998          S’installe à Lyon où il vit et travaille actuellement

EXPOSITIONS

1979-82    Expositions de groupe

1985          Bibliothèque de Crans-près-Céligny (Suisse)
                   Showroom Ligne Roset, Zurich

1986           Adagio, Hamburg

1987           Institut Français de Hambourg
 
1988           Il Negozio, Hamburg
                       
1991           Hamburg Möbel,  Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

1994            Kunstverein, Lingenfeld
                     Stiftung Burg Kniphausen, Wilhelmshaven
                     Werkstadtgalerie, Mainz

1995            Galerie Im Atrium, Hamburg                      
                     Kunstverein, Glinde
                     Kunstwerk Werkkunst, Reinbeck
                     Exposition collective, Gymnasium Hittfeld, Hamburg

1996           Galerie Neue Kunsträume, Bad Munstereifel
                    Rathaus Reinbeck
                    Ganz Privat Galerie, Seevetal

1997           Galerie Blau, Seeheim bei Darmstadt
                    Galerie Côté Cour, Rolle (Suisse)

2004           Exposition privée chez Catherine de France, Lyon

2005           Salon du Sud-est, Lyon
                    Conseil de l’Europe, Strasbourg

2006           Galerie Gutgastheil, Prigglitz (Österreich)
                    Exposition privée, P.F. Breuihl, Lyon
                    Salon du Sud-est, Lyon

2007           Kunstverein,  Lingenfeld
                   Cabinet d’architecture Mona-Lisa, Lyon
                   Galerie Françoise Souchaud, Lyon

2009           Cabinet d’architecture Mona-Lisa, Lyon
 
2010           Salon du Sud-est, Lyon

A venir :

2011           Galerie Isabelle Gétaz, Mont-sur-Rolle (Suisse)


Pressemitteilung
Die Galerie Schneeberger hat sich auf französische Gegenwartkunst spezialisiert. Im Raum am Drubbel 4/I sind zwischen  dem 27.11.2010 und dem 9.1.2011  Ölbilder von Jacques Lechevallier zu sehen. Geboren 1951 in der Normandie, hat er Jahrzehnte lang in Hamburg und in der Schweiz gelebt, gearbeitet und ausgestellt -  seit 1998 in Lyon.  Bilder aus den letzten 4 Jahren fasst er unter dem Titel „Schleusen“ zusammen. Man  kann die Wasserdurchlässe  im Bild wirklich erahnen oder sie als Chiffren des Verschlossenseins, des Trennenden, des Verbindenden und  des Geheimnisvollen wahrnehmen. So oder so: Die Sinnfälligkeit von Ruhe und  Spannung in Farbflächen, Linien und in der eigenartigen Lichtführung erscheinen dem Auge immer verlockend. Man glaubt jetzt den Anspruch des Malers besser deuten können: Lechevallier  sieht das Ideal eines Bildes im Gleichklang von Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Serie „Schleusen“ löst die Forderung in faszinierender Weise ein.

Die Kennerin und langjährige Begleiterin seiner Kunst, Aries Roessler, Paris, formulierte es auf dem Einführungsvortrag der Venissage so:

Der Titel der Austellung ist „Schleusen“.  Warum Schleusen ? Schleusen ermöglichen einen Wasserweg über Hügel, durch Täler und führen von einem Meer zum anderen. Das Schiff liegt in der Schleuse, eingesperrt in einer Kammer zwischen grossen dunklen Eisentoren. Gurgelnde Wassermengen drängen sich von unter herauf, es kocht kalte  Strudel. Das Schiff rutscht langsam an der triefenden Schleusenwand runter, man wartet … und endlich öffnen sich langsam die Tore: der Wasserspiegel hat sich ausgeglichen und eine einladende, ruhige Fläche erscheint. Der Weg ist jetzt frei, man kann weiter.

Dieses Warten, diese Unruhe und diese Befreiung hat Jacques Lechevallier während einer Kanalfahrt erlebt und er ist angeregt worden, diese Bilderserie zu malen.

 Bevor der Maler das eigentliche Thema des Bildes aufgreift, werden die Linien, die Massen, die hellen und die dunklen Felder bestimmt und markiert. Dann kommen die Farben, die Gegensätze, die Harmonien.  Das flimmernde, durchsichtige Grün des Wassers, ein fettes Rothkoschwarz, Anthrazit, Schiefer für die verrosteten offenen Tore. Dahinter, eine Horizontale und mehr… Eine zentrale Rolle spielt das Licht, flimmernd, durchleuchtend, manchmal nur angedeutet aber stets verlockend.

 Leonardo hat einmal  gesagt, die Malerei sei „Cosa mentale“, also eine „Sache des Gehirns“, im Gegensatz zu der Musik, bei der die Emotion direkt einwirkt.  Das ideale Bild sollte eine Brücke schlagen, durchschütteln, überraschen, einen aus den Angeln heben, wie die Musik eben.

 Der Maler muss aus tausend Möglichkeiten eine wählen, und sich daran halten. Darin liegt die Qual, das Bangen, die Unsicherheit, die Angst vor dem Scheitern. Das Leiden um die nicht begangenen Wege, die gefürchtete Diskrepanz zwischen dem Ideal und dem Resultat. Ein gelungenes Bild, sagt Lechevallier, gleiche einer ausgegrabenen Furche, ein Misslungenes sei wie eine an der Oberfläche gekritzter Strich. Wenn man sein Handwerk wirklich erst nähme, würde man nur ein einziges Bild in seinem Leben malen. Man würde sich eines Tages davorstellen und sagen: „Das stimmt“ and man könnte dann zufrieden davongehen. Die Bilder in dieser Ausstellung sind Versuche auf diesem Weg zu der idealen Malerei.

 Als ich vor über dreissig Jahren meinen Wagen anhielt, um einen grossen, sehr blonden und bärtigen Tramper einsteigen zu lassen, konnte ich nicht wissen, dass es der Anfang  einer langjährigen tiefen  Freundschaft werden sollte. Ich habe Jacques seitdem über Hügel und Täler begleitet, wie eben die Kanalwege durch unser Leben ziehen. Ich bin ihm auf seinem Wandern vom Gesellen zum Meister gefolgt, vom sonnigen Genfersee nach dem kühlen, nordischen Hamburg, woher er dann, nach fünfzehn Jahren, in seine Heimat zurückzukehrte. Er wählte nicht die gebürtige Normandie, sondern die geschäftige Metropole Lyon, wo er seither in seinem grossen, selbstgebauten Atelier täglich mit dem Pinsel und der Farbe streitet. Schleusen hat es in unserer Freundschaft auch gegeben, aber auch Fahrten ins Freie. Für ihn war und ist das Malen stets ein durchgreifender  Kampf mit sich selbst, um eben NUR  Stimmendes hervorzubringen. Ich hoffe, Sie, die heute geladenen Gäste, werden an diesen Bildern das gereifte Handwerk erkennen und geniessen.


Kontakt  
  Galerie Schneeberger
Drubbel 4
48143 Münster

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 11-15 Uhr

galerie-schneeberger@gmx.de
www.galerie-schneeberger.de
 
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