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Ausstellungen



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JACQUES LECHEVALLIER

Naît en 1951 à Marigny (Manche)
1970-72 Fréquente l’atelier privé de M. Clos à Saint-Lô
1972-77 Fait ses études à l’Ecole des Beaux-arts de Rennes
1977-82 Vit et travaille en Normandie et en Suisse
1982-98 Vit et travaille à Hamburg
1998 S’installe à Lyon où il vit et travaille actuellement

EXPOSITIONS

1979-82 Expositions de groupe

1985 Bibliothèque de Crans-près-Céligny (Suisse)
Showroom Ligne Roset, Zurich

1986 Adagio, Hamburg

1987 Institut Français de Hambourg

1988 Il Negozio, Hamburg

1991 Hamburg Möbel, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

1994 Kunstverein, Lingenfeld
Stiftung Burg Kniphausen, Wilhelmshaven
Werkstadtgalerie, Mainz

1995 Galerie Im Atrium, Hamburg
Kunstverein, Glinde
Kunstwerk Werkkunst, Reinbeck
Exposition collective, Gymnasium Hittfeld, Hamburg

1996 Galerie Neue Kunsträume, Bad Munstereifel
Rathaus Reinbeck
Ganz Privat Galerie, Seevetal

1997 Galerie Blau, Seeheim bei Darmstadt
Galerie Côté Cour, Rolle (Suisse)

2004 Exposition privée chez Catherine de France, Lyon

2005 Salon du Sud-est, Lyon
Conseil de l’Europe, Strasbourg

2006 Galerie Gutgastheil, Prigglitz (Österreich)
Exposition privée, P.F. Breuihl, Lyon
Salon du Sud-est, Lyon

2007 Kunstverein, Lingenfeld
Cabinet d’architecture Mona-Lisa, Lyon
Galerie Françoise Souchaud, Lyon

2009 Cabinet d’architecture Mona-Lisa, Lyon

2010 Salon du Sud-est, Lyon

A venir :

2011 Galerie Isabelle Gétaz, Mont-sur-Rolle (Suisse)

Pressemitteilung
Die Galerie Schneeberger hat sich auf französische Gegenwartkunst spezialisiert. Im Raum am Drubbel 4/I sind zwischen dem 27.11.2010 und dem 9.1.2011 Ölbilder von Jacques Lechevallier zu sehen. Geboren 1951 in der Normandie, hat er Jahrzehnte lang in Hamburg und in der Schweiz gelebt, gearbeitet und ausgestellt - seit 1998 in Lyon. Bilder aus den letzten 4 Jahren fasst er unter dem Titel „Schleusen“ zusammen. Man kann die Wasserdurchlässe im Bild wirklich erahnen oder sie als Chiffren des Verschlossenseins, des Trennenden, des Verbindenden und des Geheimnisvollen wahrnehmen. So oder so: Die Sinnfälligkeit von Ruhe und Spannung in Farbflächen, Linien und in der eigenartigen Lichtführung erscheinen dem Auge immer verlockend. Man glaubt jetzt den Anspruch des Malers besser deuten können: Lechevallier sieht das Ideal eines Bildes im Gleichklang von Abstraktion und Gegenständlichkeit. Die Serie „Schleusen“ löst die Forderung in faszinierender Weise ein.

Die Kennerin und langjährige Begleiterin seiner Kunst, Aries Roessler, Paris, formulierte es auf dem Einführungsvortrag der Venissage so:

Der Titel der Austellung ist „Schleusen“. Warum Schleusen ? Schleusen ermöglichen einen Wasserweg über Hügel, durch Täler und führen von einem Meer zum anderen. Das Schiff liegt in der Schleuse, eingesperrt in einer Kammer zwischen grossen dunklen Eisentoren. Gurgelnde Wassermengen drängen sich von unter herauf, es kocht kalte Strudel. Das Schiff rutscht langsam an der triefenden Schleusenwand runter, man wartet … und endlich öffnen sich langsam die Tore: der Wasserspiegel hat sich ausgeglichen und eine einladende, ruhige Fläche erscheint. Der Weg ist jetzt frei, man kann weiter.

Dieses Warten, diese Unruhe und diese Befreiung hat Jacques Lechevallier während einer Kanalfahrt erlebt und er ist angeregt worden, diese Bilderserie zu malen.

Bevor der Maler das eigentliche Thema des Bildes aufgreift, werden die Linien, die Massen, die hellen und die dunklen Felder bestimmt und markiert. Dann kommen die Farben, die Gegensätze, die Harmonien. Das flimmernde, durchsichtige Grün des Wassers, ein fettes Rothkoschwarz, Anthrazit, Schiefer für die verrosteten offenen Tore. Dahinter, eine Horizontale und mehr… Eine zentrale Rolle spielt das Licht, flimmernd, durchleuchtend, manchmal nur angedeutet aber stets verlockend.

Leonardo hat einmal gesagt, die Malerei sei „Cosa mentale“, also eine „Sache des Gehirns“, im Gegensatz zu der Musik, bei der die Emotion direkt einwirkt. Das ideale Bild sollte eine Brücke schlagen, durchschütteln, überraschen, einen aus den Angeln heben, wie die Musik eben.

Der Maler muss aus tausend Möglichkeiten eine wählen, und sich daran halten. Darin liegt die Qual, das Bangen, die Unsicherheit, die Angst vor dem Scheitern. Das Leiden um die nicht begangenen Wege, die gefürchtete Diskrepanz zwischen dem Ideal und dem Resultat. Ein gelungenes Bild, sagt Lechevallier, gleiche einer ausgegrabenen Furche, ein Misslungenes sei wie eine an der Oberfläche gekritzter Strich. Wenn man sein Handwerk wirklich erst nähme, würde man nur ein einziges Bild in seinem Leben malen. Man würde sich eines Tages davorstellen und sagen: „Das stimmt“ and man könnte dann zufrieden davongehen. Die Bilder in dieser Ausstellung sind Versuche auf diesem Weg zu der idealen Malerei.

Als ich vor über dreissig Jahren meinen Wagen anhielt, um einen grossen, sehr blonden und bärtigen Tramper einsteigen zu lassen, konnte ich nicht wissen, dass es der Anfang einer langjährigen tiefen Freundschaft werden sollte. Ich habe Jacques seitdem über Hügel und Täler begleitet, wie eben die Kanalwege durch unser Leben ziehen. Ich bin ihm auf seinem Wandern vom Gesellen zum Meister gefolgt, vom sonnigen Genfersee nach dem kühlen, nordischen Hamburg, woher er dann, nach fünfzehn Jahren, in seine Heimat zurückzukehrte. Er wählte nicht die gebürtige Normandie, sondern die geschäftige Metropole Lyon, wo er seither in seinem grossen, selbstgebauten Atelier täglich mit dem Pinsel und der Farbe streitet. Schleusen hat es in unserer Freundschaft auch gegeben, aber auch Fahrten ins Freie. Für ihn war und ist das Malen stets ein durchgreifender Kampf mit sich selbst, um eben NUR Stimmendes hervorzubringen. Ich hoffe, Sie, die heute geladenen Gäste, werden an diesen Bildern das gereifte Handwerk erkennen und geniessen.

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Kontakt  
  Galerie Schneeberger
Drubbel 4
48143 Münster

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 11-15 Uhr

info@agenda.de
www.galerie-schneeberger.de
 
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